Amnesty International

Gruppe Ellwangen

Eren Keskin
 



Archiv

Inhaltsverzeichnis unserer Veranstaltungen:

Briefaktion im Rahmen des Amnesty-Briefmarathon 2013 am 07.12.2013...weiterlesen

Bannermalen für Ägypten im Rahmen der Friedensdekade im November 2013...weiterlesen

Jahresversammlung 2013 in Bochum....weiterlesen

Ostermarsch am 30.03.2013 ...weiterlesen

Frauenfrühstück im Ladencafé Präsent am 08.03.2013...weiterlesen

Vortrag des UN-Korrespondenten Andreas Zumach über die politische Dimension der Menschenrechte im nahen und mitleren Osten vom 15.01.2013...weiterlesen

Briefaktion im Rahmen des Amnesty-Briefmarathon 2012 am 08.12.2012...weiterlesen

Bildvortrag über Menschenrechte in Honduras am 13.11.2012 ...weiterlesen

Jahresversammlung am 26., 27. und 28 Mai 2012 in Ulm ... weiterlesen

Veranstaltung am 09.03.2012 im Rahmen des Internationalen Frauentages....weiterlesen

Weltgebetstag am 02.03.2012 ...weiterlesen

Briefaktion im Rahmen des Amnesty-Briefmarathon 2011 am 10.12.2011...weiterlesen

Ausstellung zum 50. Geburtstag von Amnesty International vom 06. bis 16.11.2011...weiterlesen

Feier des 50. Geburtstages von Amnesty International am 19.08.2011...weiterlesen

Informationsstand beim "Eine Welt Fest" am 03.07.2011...weiterlesen

Teilnahme an der Jahresversammlung von Amnesty Deutschland vom 11. bis 13.06.2011...weiterlesen

Briefaktion im Rahmen des Amnesty-Briefmarathon 2010 am 10.12.2010...
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Teilnahme am Ostermarsch 2010...
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Ausstellung "Menschenrechte als Kunstwerke" vom 08. bis 20.11.2009...
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Briefmarathon 2013

Im Rahmen des Amnesty Briefmarathon 2013 fand am 07. Dezember im Weltladen in Ellwangen eine Aktionsveranstaltung unserer Gruppe statt, bei der 144 Briefe für
Miriam Lopez aus Mexiko, Dr. Tun Aung (Myanmar), Badia East (Nigeria), Jabeur Mejri (Tunesien) und die Demonstranten vom Bolotnaja Platz (Russland) versandt wurden.

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Unser Gruppensprecher Wolfgang macht Werbung für den Briefmarathon 2013

  Bürgermeister Volker Grab setzt sich mit seiner Unterschrift für die Menschenrechte ein....

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....und auch Gemeinderat Berthold Weiß unterschreibt.   ist es der Nikolaus oder ist es der Weihnachtsmann? Das ist hier die Frage.




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Artikel vom 23.November 2013 aus der Ipf und Jagst Zeitung:
Bannermalen für Ägypten

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Die Mädchen der Eugen - Bolz Realschule sind mit Eifer bei der Sache.   Sozialarbeiterin Nadine Graule trägt zum Gelingen der Aktion bei.
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....auch Dieter von Amnesty ist ist mit von der Partie.   am Ende sind es 6 Nofretete-Bilder aus Ellwangen die bei einer Demo in Berlin gezeigt werden.



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Artikel aus der Schwäbischen Post vom 02.04.2013
Ostermarsch 2013
Ostermarsch 2013

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Internationaler Frauentag 2013

Frauenfrühstück

Anlässlich des Internationalen Frauentages hat die Ellwanger Ortsgruppe von Amnesty International am Samstag interessierte Frauen zu einem Frühstücksbüffet im Cafe Präsent eingeladen. Mit ausgesuchten Leckereien der Rabenhofküche versorgt konnten 33 Frauen sich in angeregter Atmosphäre austauschen. Aber auch auf ein ernstes Thema galt es sich einzulassen. Susanne Böhringer-Labus  informierte über die Situation von Frauen im Kongo. Auch sie sollen durch die Beschlüsse der ab dem 18. März stattfindende Konferenz der UNO-Mitgliedstaaten zu Waffenhandelsbestimmungen besser vor Gewaltübergriffe in bewaffneten Konflikten geschützt werden.

Mit einer Aktionspostkarte konnten dann die Frauen einen Apell an den UN-Sicherheitsrat unterstützen.

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Vortrag Lage in Syrien 2013

Die Zuschauer applaudieren dem Redner Andreas Zumach

Andreas Zumach referiert über die politische Dimension der Menschenrechte im nahen und mittleren Osten sowie in Nordafrika mit Schwerpunkt Türkei und Syrien und die Frage ob die die Konflikte in dieser Region mit millitärischen Mitteln gelöst werden können. Die Veranstaltung wurde von der Mahnwache Ellwangen und der Amnesty International Gruppe Ellwangen organisiert.
Vortrag zur Lage in Syrien
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Im Rahmen des Amnesty Briefmarathon fand am 08. Dezember im Weltladen in Ellwangen eine Aktionsveranstaltung unserer Gruppe statt, bei der 111 Briefe für Hussain Almerfedi, Safia Ishaag, Narges Mohammadi, Azza Suleiman und Gao Zhisheng versandt wurden.

Briefmarathon

Zusammen mit anderen Mitglidern unserer Amnesty Gruppe informiert Berthold die Besucher über den Amnesty Briefmarathon. Im Rahmen des Briefmarathon 2012 werden an diesem Tag 111 Briefe aus Ellwangen unterschrieben.

Hussain Almerfedi ist seit über neun Jahren in Guantánamo inhaftiert – ohne Anklage oder Gerichtsverfahren. 2010 entschied ein USRichter, dass die Inhaftierung des jemenitischen Staatsbürgers rechtswidrig sei und er freigelassen werden müsse. Dies wurde jedoch von der US-Regierung verhindert......weiterlesen

Die Kunststudentin
Safia Ishaag engagiert sich in der sudanesischen Jugendbewegung „Girifna“. Im Februar 2011 wurde sie von Mitarbeitern des Geheimdienstes vergewaltigt.
Nachdem sie damit an die Öffentlichkeit ging, wurde sie so unter Druck gesetzt, dass sie ins Ausland fliehen musste. Auch andere Mitglieder von „Girifna“ werden immer wieder Opfer staatlicher Unterdrückung.......weiterlesen

Narges Mohammadi ist wegen ihres mutigen Einsatzes für die Menschenrechte zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Im Gefängnis hat sich ihr Gesundheitszustand
so verschlechtert, dass sie zur medizinischen Behandlung vorübergehend entlassen wurde. Doch ihr droht jederzeit die Rückkehr ins Gefängnis.......weiterlesen

Azza Suleiman wurde bei einer Protestaktion in Kairo von Soldaten brutal zusammengeschlagen. Sie wollten die 49-Jährige davon abhalten, einer anderen Frau zu helfen, die verletzt und entblößt am Boden lag. Azza Suleiman erlitt einen Schädelbruch und
kämpft noch immer mit Gedächtnisstörungen. Doch sie wehrt sich gegen das Unrecht.......weiterlesen

Der Rechtsanwalt
Gao Zhisheng zählt zu den prominentesten Menschenrechtsverteidigern
Chinas. Wegen seines Engagements wurde er gefoltert, unter Hausarrest gestellt, verschleppt und monatelang an geheimen Orten festgehalten. Derzeit ist der 48-Jährige in
einem abgelegenen Gefängnis im Nordwesten des Landes inhaftiert.......weiterlesen

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Vortrag von Andres Schmidt über Honduras

Andres Schmidt berichtet in einem Bildvortrag von den politischen Rahmenbedingungen in Honduras seit dem Putsch im Juni 2009.

Schwäbische Post 21.11.2012:

HondurasvortragII



Radiostation

Über Radiostationen in Honduras werden Menschenrechtsverletzungen öffentlich gemacht.

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Artikel aus der Schwäbische Zeitung vom 11.03.2012:

Stark und mutig: Frauen feiern die Friedensnobelpreisträgerinnen

Ellwangen / sz Drei Frauen aus Afrika und Arabien haben 2011 den Friedensnobelpreis bekommen. Das haben Arbeiterwohlfahrt, Verdi, Amnesty International und dem Weltladen Ellwangen im Awo-Gebrauchtwarenzentrum gefeiert.

Zwischen Kleiderständern, gebrauchten Möbeln und Regalen voller Nippes sind mehr als hundert Besucherinnen und Besucher der Einladung gefolgt. Begonnen hat das Fest mit Liedern vom Chor Haste Töne. Die sieben Frauen wurden für ihren witzigen Vortrag begeistert beklatscht. Die Percussiongruppe Zaola stimmte mit afrikanischen Rhythmen auf das Thema ein.....weiterlesen

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Am 2. März 2012 fand im Gemeindehaus Heilig Geist im Rahmen des Weltgebetstages ein Ökumenischer Gottesdienst statt. Lieder und Gebete zum Weltgebetstag wurden dieses Jahr von Frauen aus Malaysia vorbereitet. Der Gottesdienst stand unter dem Motto "Steht auf für Gerechtigkeit".

Im Anschluss daran gab es Kaffee und Süßigkeiten. Die Amnesty International Gruppe Ellwangen informierte an einem Stand über die Lage der Menschenrechte in Malaysia. Am Stand konnte man sich auch an Petitionen beteiligen.


Weltgebetstag 2012

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Der gewaltlose politische Gefangene Jabbar Savalan ist frei. ....

....Bereits am 26.12. 2011 wurde er aufgrund einer Generalamnestie des Präsidenten entlassen! Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt hatten sich im Dezember im Rahmen des Amnesty Briefmarathons für seine Freilassung eingesetzt.

Vielen Dank allen UnterstützerInnen, die sich für Jabbar Savalan eingesetzt haben!

Im Rahmen des Amnesty Briefmarathon fand am 10. Dezember im Weltladen in Ellwangen eine Aktionsveranstaltung unserer Gruppe statt, bei der 100 Briefe für Jabbar Savalan, Filep Karma, Natalja Estemirowa, Jean-Claude Roger Mbede, und Fatima Hussein Badi, versandt wurden. Weltweit wurden über 1,1 Mio. Briefe versandt.

Der Geschichtsstudent Jabbar Savalan, ist Mitglied der Oppositionspartei „Popular Front Party“ (PFP) in Aserbaidschan. Der Zwanzigjährige verbüßt derzeit eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten – offiziell wegen Drogenbesitzes, vermutlich aber aufgrund regierungskritischer Äußerungen.... weiterlesen.

Der frühere Beamte Filep Karma, 52 Jahre alt, wurde zu einer 15-jährigen Haftstrafe verurteilt, weil er sich im Dezember 2004 an einer friedlichen politischen Veranstaltung beteiligte....weiterlesen.

Die russische Menschenrechtsverteidigerin und Journalistin
Natalja Estemirowa wurde am 15. Juli 2009 vor ihrem Wohnhaus in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny von unbekannten bewaffneten Männern in ein Auto gezerrt und verschleppt. Einige Stunden später wurde sie in der benachbarten Republik Inguschetien erschossen aufgefunden. Obwohl sich niemand öffentlich zu der Tat bekannt hat, spricht vieles dafür, dass man die 51-jährige aufgrund ihrer Menschenrechtsarbeit getötet hat....weiterlesen

Der 32-jährige Student
Jean-Claude Roger Mbede verbüßt derzeit eine dreijährige Haftstrafe wegen „Homosexualität und versuchter homosexueller Handlungen“, beides stellt nach dem kamerunischen Strafgesetzbuch eine Straftat dar....weiterlesen

Fatima Hussein Badi, 48 Jahre alt, wurde in einem unfairen Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt, weil sie ihren Ehemann umgebracht haben soll. Obwohl der Oberste Gerichtshof sie 2003 vom Vorwurf des Mordes freigesprochen hat, ist sie weiterhin in akuter Gefahr, hingerichtet zu werden.....weiterlesen
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Wenn Du bei uns mitmachen willst, so schau doch einfach bei einem unserer Gruppentreffen am Dienstagabend um 20:30 Uhr im Welt-Laden Ellwangen, Spitalstraße 5 vorbei. Wir freuen uns auf Menschen die sich für eine Mitgliedschaft bei Amnesty International interessieren.

Wegen unvorhersehbarer Terminverschiebungen ruf doch bitte vorher bei Wolfgang Lohner unter der Telefonnummer 07961 / 56 08 31 an.

Wir freuen uns auf Dich!




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Artikel zur Ausstellungseröffnung aus der Ipf und Jagst Zeitung vom 08.11.2011:




Ausstellungseröffnung zu 50 Jahren Amnesty International in der Volksbank Ellwangen

50 Jahre Amnesty   50 Jahre Amnesty
Pfarrer Merkel schaut sich die Ausstellung an.

  Unser Gruppensprecher Wolfgang Lohner gibt einen Überblick über die Geschichte von Amnesty International.

50 Jahre Amnesty   50 Jahre Amnesty
     

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Der Zeitungsartikel aus der Ipf- und Jagst Zeitung vom Montag den 22. August 2011 über die Leseveranstaltung zum 50 - jährigen Jubiläum von Amnesty International:

Leseabend
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3. Juli 2011



Amnesty Stand

Zusammen mit anderen Mitgliedern der Amnesty-Gruppe Ellwangen informierte Dieter die interessierten Besucher des "Eine Welt Festes" in Ellwangen zum Thema 50 Jahre Amnesty International.

Den Besucher/innen wurden zudem auch kostenlose Werbeartikel sowie Informationsbroschüren zu "50 Jahre Amnesty International" und zur Aktuellen Kampagne - Mit Menschenrechten gegen Armut - angeboten. Den Besucher/innen wurde die Möglichkeit gegeben vorformulierte Briefe zu drei Einzelschiksalen zu unterschreiben und zu versenden.

Am Anfang von Amnesty International stand ein Trinkspruch: Zwei portugiesische Studenten stießen im November 1960 in einem Cafe in Lisabonn auf die Freiheit an. In Portugal herrschte in dieser Zeit eine Diktatur die keinen Wiederspruch duldete. Die Erwähnung des Wortes Freiheit war verboten. Die Studenten wurden festgenommen und zu sieben Jahren Haft verurteilt.

In London fuhr wenige Tage später der Anwalt Peter Benenson mit der U-Bahn in sein Büro als er in der Zeitung die Meldung über dieses Urteil las.

Am 28. Mai 1961 veröffentlichte Peter Benenson in der Zeitung "Observer" den Artikel "The forgotten Prisoners" der mit den Worten begann: Schlagen Sie Ihre Zeitung an irgendeinem beliebigen Tag auf und Sie werden eine Meldung aus irgend einem Teil der Welt lesen. Ein Mensch ist eingekerkert, gefoltert, hingerichtet worden, weil seine Ansichten oder religiösen Überzeugungen nicht mit denen seiner Regierung übereinstimmen. Benenson forderte die Leser auf, mit Apellschreiben öffentlichen Druck auf die Regierungen zu machen und von Ihnen die Freilassung politischer Gefangener zu fordern. Dieser "Appeal for Amnesty" war der Beginn von Amnesty International.

Ende Mai 2009 startete Amnesty International die weltweite Kampagne "Demand Dignity" - Mit Menschenrechten gegen Armut - . Sie wird bis 2016 laufen und so unterschiedliche Bereiche wie Müttersterblichkeit, die Verantwortung von Wirtschaftsunternehmen für Menschenrechtsverletzungen, die Durchsetzbarkeit von Rechten sowie die Situation in Slums und Zwangsräumungen öffentlich machen. Gemeinsam ist diesen Themen, dass Menschen in Armut sehr viel stärker oder ausschließlich von diesen Menschenrechts-verletzungen betroffen sind.

Vorformulierte Briefe zu diesen drei Einzelschicksalen wurden dem Besucher unseres Standes zum unterschreiben angeboten:

Abuzar al Amin einem Journalisten aus dem Sudan, der der Opositionspartei Popular Congress Party nahe steht. Am 15. Mai 2010 wurde er von Agenten des sudanesischen Geheimdienstes NISS festgenommen und im Juli 2010 zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt - mit der Begründung, er habe die Verfassung untergraben und falsche Nachrichten veröffentlicht.

Der kurdische Journalist Mohammad Sadiq Kabudvand setzt sich seit vielen Jahren für Menschenrechte im Iran ein, insbesondere für die Rechte der kurdischen Minderheit. Im Mai 2008 verurteilte ihn das Revolutionsgericht Nr. 15 in einem nichtöffentlichen Prozess wegen "Handlungen gegen die nationale Sicherheit" sowie "Prophaganda gegen das System" zu einer elfjährigen Haftstrafe.

Halil Savda aus der Türkei ist ein Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen der deshalb mehrmals zu Haftstrafen verurteilt wurde. 2007 wurde er in Untersuchungshaft offenbar schwer misshandelt und gefoltert. Er setzt sich öffentlich für die Abschaffung der Wehrpflicht in der Türkei ein. Unter anderem betreibt er eine Webseite für Kriegsdienst-verweigerer.



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15. Juni 2011


Jahresversammlung


Die Jahresversammlung der deutschen Sektion von Amnesty International fand dieses Jahr in Köln statt. Dort legten ca. 600 Mitglieder im Auftrag ihrer Gruppen die inhaltliche Ausrichtung der deutschen Sektion für das nächste Jahr fest. Berthold war dieses Jahr für die Gruppe Ellwangen dort.

Amnesty feiert in diesem Jahr sein 50 Jähriges Bestehen. Die ersten Anträge waren Absichtserklärungen. Sie befassten sich mit der Aufstellung der Sektion für die nächsten 50 Jahre.

Außerdem setzt die Amnesty-Sektion Deutschlands einen Schwerpunkt seiner Arbeit im nächsten Jahr auf das Recht auf Gedankens - Gewissens - und Religionsfreiheit.

Amnesty stellt fest, dass in Gefängnissen in vielen Ländern auf der Welt die Menschenrechte der Gefangenen verletzt werden. Insbesondere fordern wir Verbesserungen im Hinblick auf Nahrung, sauberes Trinkwasser, sanitärer Einrichtung, Kleidung und medizinischer Versorgung.

Die Amnesty International Sektion Deutschlands wird sich besonders für den Schutz der Flüchtlinge aus den arabischen Ländern in denen zur Zeit Bürgerkrieg herrscht und die Durchsetzung der Menschenrechte in den arabischen Ländern einsetzen.




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17. Dezember 2010


Femi Peters ist Frei

unter anderen wurden beim Briefmarathon 2010 auch Briefe für Femi Peters geschrieben. Femi Peters, der Wahlkampfleiter der gambischen Oppositionspartei "United Democratic Party" (UDP) war am 25. Oktober 2009 während einer friedlichen Demonstration verhaftet worden. Femi Peters wurde im April 2010 zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt, Er wurde nun vorzeitig entlassen.


Vielen Dank allen UnterstützerInnen, die sich für Femi Peters eingesetzt haben!

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10. Dezember 2010



Briefaktion am 10. Dezember 2010, dem Tag der Menschenrechte

Beim Briefmarathon 2010 konnten die Teilnehmer in Deutschland Briefe für Norma Cruz aus Guatemala, Femi Peters aus Gambia und Su Su Nway aus Myanmar an die zuständigen Behörden schreiben. Femi Peters und Su Su Nway befinden sich wegen der Wahrnehmung ihres Rechtes auf freie Meinungsäuserung in Gefangenschaft. Durch die schlechten Haftbedingungen werden ihre Menschenrechte zusätzlich verletzt. Norma Cruz ist wegen ihres Einsatzes für Frauen die sexuelle Gewalt erlitten haben, Morddrohungen ausgesetzt.

In diesem Zusammenhang fand am Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2010 eine Briefaktion der Amnesty-Gruppe Ellwangen im Weltladen statt. Die Besucher der Veranstaltung konnten durch uns nähere Informationen über die 3 oben genannten Einzelfälle erhalten und bekamen die Möglichkeit durch vorformulierte Briefe an die zuständigen Behörden am Briefmarathon teilzunehmen. Mit einem bereitgestellten Laptop konnten die Besucher auch online Briefe verfassen und versenden.

Bei der gut besuchten Veranstaltung am Tag der Menschenrechte im Weltladen wurden ca. 60-70 Briefe versendet.

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Ostermarsch 2010


Der Ostermarsch 2010 stand unter dem Motto "Es ist Krieg, entrüstet Euch"

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09.11.2009 Schwäbische Post

Menschenrechte als Kunstwerke

Ökumenische Friedensdekade: Ausstellungseröffnung im Rathaus

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte


Zur ökumenischen Friedensdekade wurde am Sonntagvormittag im Ellwanger Rathausfoyer die Ausstellung „60 Jahre – Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ eröffnet. Zum Thema Kindermenschenrechte las der Schriftsteller und Sozialpädagoge Reiner Engelmann aus seinem Buch „Kinder: ausgegrenzt und ausgebeutet“.

Auf Stellwänden werden die
30 Artikel der Menschenrechte der Vereinten Nationen in Wort und Bild präsentiert. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ oder auch „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit“. Sätze, die sich eigentlich wie eine Selbstverständlichkeit lesen. Doch Papier ist eben geduldig; die Realität sieht vielerorts ganz anders.

Das machte dann auch Ellwangens Bürgermeister Karl Bux am Sonntag deutlich, der in seinem Grußwort an die lange währende Teilung Deutschlands und die Wiedervereinigung erinnerte. Obwohl die Mauer bereits vor 20 Jahren gefallen sei, gebe es noch immer Grenzen im Kopf; nicht umsonst würden viele Menschen nach wie vor von „Ossis“ und „Wessis“ sprechen.

Der Autor Reiner Engelmann ging im Anschluss auf das Thema Kindermenschenrechte ein; er las dazu aus seinem Buch „Kinder: ausgegrenzt und ausgebeutet“ vor. In diesem Band erzählen zwei Jugendliche ihre Geschichten: Mudhakars ganze Familie ist vor fünf Jahren in Schuldknechtschaft geraten und muss nun in einem indischen Steinbruch Granit für billige deutsche Grabsteine abbauen. Mutarama hat ihre Eltern im ruandischen Bürgerkrieg verloren und musste sich danach jahrelang allein auf der Straße durchschlagen.

Organisiert wurde die Ausstellung und Lesung vom Arbeitskreis Friedensdekade, der Mahnwache und Amnesty International unter der Federführung von Wolfgang Lohner. Für den musikalischen Rahmen bei der Eröffnung die Trommelgruppe „unisono“ aus Schwäbisch Hall. Die Plakatausstellung von Amnesty International und dem Arbeitskreis Friedensdekade ist bis zum 20. November zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Für Schulklassen und Jugendgruppen bietet Amnesty Führungen an. So ist eine Führung für Konfirmanden und andere Interessierte am Mittwoch, 11. November, um 16 Uhr. Wegen Führungen kann man sich an Wolfgang Lohner wenden, Tel. (07961) 560831 oder w.i.lohner@web.de




 



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